Medienschule Babelsberg

Chat-Zeiten: Sa. 10-12 Uhr

Die wichtigsten Fragen

Wie fühlt es sich an, bei euch auf die Schule zu gehen?

Helle Klassenzimmer, der Blick nach draußen übers Filmstudiogelände, der Blick nach innen auf Kunst, Gestaltung, Design, in einem fast privaten Umfeld (die msb hat Platz für rund 160 Auszubildende – jeder kennt jeden). Endlich das lernen, was wirklich interessiert.

Was macht eure Schule einzigartig?

Ausschließlich mit Leuten zusammen zu sein, die ungefähr das Gleiche wollen, sich für die dieselben Dinge interessieren. Zudem sind die Lehrer keine Lehrer im engeren Sinne, sondern eher Lernpartner. Der überschaubare Kreis fühlt sich nicht nach Schule an, sondern eher nach Studio oder Kreativschmiede. Die kleinen Klassenverbände schaffen hervorragende Voraussetzungen für eine individuelle und bedarfsgerechte Betreuung in einem praxisnahen Arbeitsumfeld. Regelmäßig stattfindende Exkursionen machen die Ausbildung vielgestaltig und abwechslungsreich. Nicht zuletzt ist die Schule mit dem Standort Medienstadt Babelsberg verkehrsgünstig an Potsdam, Berlin und das Brandenburgische Umland angebunden.

Was ist eure Vision für die nächsten 5 Jahre - wo soll die Reise hingehen?

Muss man das wirklich schon wissen, darauf punktgenau zusteuern? Auf jeden Fall geht es uns auch zukünftig um die Ausdifferenzierung des Bildungsangebots. Wir wollen weiterhin aktuelle Trends in der Medienwelt aktiv begleiten aber auch auf Altbewährtes vertrauen. Vielleicht gründen wir aber auch ein „Neues Bauhaus“ – vielleicht!

Was ist eure Motivation, jungen Menschen die beste Ausbildung zu ermöglichen?

Das Alter zwischen 17 und 25 Jahren ist das vielleicht spannendste des Lebens: Die jungen Erwachsenen sind offen, die meisten auch talentiert und motiviert. Andererseits brauchen die Auszubildenden aber auch noch Anleitung und den Blick von außen auf ihre Ideen und Werke. Als Lehrkraft gibt es kaum bessere Voraussetzungen, um mit Menschen zu arbeiten.

Auf welchen Kern-Werten und Glaubenssätzen beruht euer Ansatz?

Wir wollen unsere Auszubildenden auf ihrem Weg in den Beruf und das Studium begleiten und Ihnen das Handwerkszeug mit auf den Weg geben, um aus Neigung, Interesse und Leidenschaft eine Profession bzw. einen Beruf entstehen zu lassen. Aus jedem Einzelnen das Beste herausholen und für die eigenen Talente sensibilisieren – darum geht es uns.

Welche Ausbildungswege bietet ihr an?

Seit 2005 bildet die Medienschule Babelsberg in staatlich anerkannten Medienberufen aus. Ihr Name ist Programm: Eingebettet in den Mediencampus Babelsberg mit Blick auf die Filmstudios, führt sie die angehenden Kaufmännischen und Gestaltungstechnischen Assistent/innen in einer zweijährigen Ausbildung an sämtliche Bereiche der Medien- und Kreativwirtschaft heran. Die jungen Absolvent/innen können in ihre Berufslaufbahn einsteigen und werden so zu kompetenten, nachgefragten Fachleuten eines dynamischen Berufsfeldes. Wer die kreative Auseinandersetzung sucht und keine Scheu vor Computer- und Programmtechnik hat, für den ist der Gestaltungstechnische Assistent (GTA) das Richtige. Neben Fächern wie Layout, Zeichnen, Typografie, Design und Fotografie/Film stehen auch 3D-Modelling und Animation auf dem Lehrplan. Um ein Fachmann in Medienwirtschaft zu werden, ist die Ausbildung zum staatlich geprüften Kaufmännischen Assistenten mit Schwerpunkt Medien (KAM) das richtige Angebot. Der Fokus liegt auf der Planung und Realisierung von Filmproduktionen sowie dem Erstellen von Marketingkonzepten im betriebswirtschaftlichen Kontext. In den kleinen Klassen werden Projekte umgesetzt, die die Auszubildenden auf den Arbeitsmarkt vorbereiten. Betriebliche Praktika helfen außerdem Erlerntes zu festigen, Kompetenzen zu erweitern und Kontakte zu knüpfen. Im Rahmen der jährlich stattfindenden Projektwochen werden Kundenaufträge für Unternehmen und Kultureinrichtungen aus der Region realisiert. Ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung ist die regelmäßige Teilnahme an Wettbewerben, in denen Auszubildende der Medienschule immer wieder vordere und erste Plätze belegen. Wer dann noch studieren möchte, jedoch nicht über die schulischen Voraussetzungen verfügt, kann sich im Anschluss an die zweijährige Ausbildung um einen der begehrten Plätze an unserer Fachoberschule zur Erlangung des Fachabis bewerben.

Welchen Schwerpunkt habt ihr gesetzt und auf welchen Ausbildungsweg seid ihr besonders stolz?

Unser Schwerpunkt liegt im weiten Feld der Neuen Medien. Stolz sind wir auf unser gesamtes Angebot. Besonders freuen wir uns, wenn die professionellen Arbeitsergebnisse der Auszubildenden von unseren Kunden und Interessenten begeistert aufgenommen werden. Ein Blick in unseren YouTube-Channel lohnt sich.

Welche besonderen Projekte oder Erfolgsgeschichten sind durch eure Schule entstanden?

„Denkmal aktiv“, eine Kooperation mit dem Landesamt für Denkmalpflege, hat herausragende Ergebnisse erzielt: So wird das Bewusstsein für Denkmalgestaltung und Denkmalschutz in die Öffentlichkeit getragen, es entstehen tolle Kataloge und die Azubis stellen mit Film, Fotografie und Buchgestaltung viele Aspekte ihres gestalterischen Könnens unter Beweis. Auch die Verbundenheit der Absolventen mit der Medienschule Babelsberg beweist sich jedes Jahr aufs Neue: Viele der Bewerberinnen und Bewerber werden durch ihre Empfehlung auf unser Ausbildungsangebot aufmerksam. Das freut uns besonders und ist Beleg dafür, dass das Konzept und die schulische Praxis attraktiv und zukunftsorientiert aufgestellt sind. Ehemalige Auszubildende, die zu Praktikums- oder Arbeitgebern der aktuellen Klassen werden, bereiten uns das schönste Erfolgserlebnis. Und schließlich der Multiplikatoreneffekt auf Kundenseite: Viele Kunden empfehlen uns in ihrem Kollegenkreis weiter: „Sie haben doch im letzten Jahr für das Unternehmen XY diesen tollen Image-Film gedreht. Könnten Sie Ähnliches nicht auch für uns machen?“

Wie digital ist eure Schule?

Der Name ist Programm. Als Medienschule ist das Digitale fester Bestandteil des überwiegenden Teils der Ausbildung. Jede/r Auszubildende verfügt über einen eigenen Rechnerzugang. Es wird auf Macs und Windows-Rechnern gleichermaßen gelernt. In den Bereichen Medienwirtschaft und Mediendesign arbeiten die Teilnehmer kompetent mit allen branchentypischen Anwenderprogrammen (Adobe-Programmfamilie, Cinema 4D, Office etc.). Das sind die standardsetzenden Programme der Kreativwirtschaft. So ist ein nahtloser Übergang in die Berufswelt und/oder das Studium ideal vorbereitet. Hinzu kommen zahlreiche digitale Geräte, von denen die Kamera in beiden Ausbildungsangeboten besonders im Zentrum steht. Allerdings hat in der Ausbildungsrichtung Mediendesign die analoge Ausbildung eine ähnlich große Bedeutung. Wie heißt es schon in der (Gestaltungs-)Bibel – am Anfang waren Stift und Papier. Für eine fundierte gestalterische Ausbildung sind handwerkliche und motorische Fähigkeiten essentiell.

Welche Zugangsvoraussetzungen gibt es bei euch?

Mindesteingangsvoraussetzungen für die Ausbildungen sind die Fachoberschulreife (FOR) oder der Mittlere Schulabschluss (MSA). Der Anteil an Abiturienten ist mit etwa 40 Prozent relativ hoch. Für die Bewerbung an der staatlich anerkannten Ersatzschule muss man eine Aufgabe bearbeiten und im Bereich Mediendesign zusätzlich eine gestalterische Mappe einreichen. Für die weiterführende einjährige Fachoberschule mit dem Schwerpunkt Gestaltung bildet ein Berufsabschluss im gestalterischen Bereich (z.B. Mediendesign) die Eingangsvoraussetzung. Motivation sowie die Lust am Planen und Gestalten sind so wichtig wie das Interesse an der positiven Bilanz oder dem Goldenen Schnitt.

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