Salem Kolleg

Die wichtigsten Fragen

Wie fühlt es sich an, bei euch zu studieren?

Ein Jahr der Orientierung am schönen Bodensee. Unsere Lage ist bereits die beste Voraussetzung für ein schönes Jahr, denn bei uns kann man „Wohnen, wo andere Urlaub machen.“ Der Campus bietet viele Möglichkeiten, die Landschaft rund um den Bodensee zu erkunden und zu genießen. Die Unterbringung in unseren Wohnhäusern ermöglicht eine einmalige Gruppendynamik und andauernden Austausch mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Wir bieten unseren Kollegiatinnen und Kollegiaten damit eine einzigartige Gemeinschaft. In dieser ist man niemals allein, sei es mit Fragen rund um das Studium und die Zukunft oder an einem gemütlichen Abend in unseren Wohnhäusern. Dadurch entwickeln sich Freundschaften, die das Orientierungsjahr weit überdauern. Die persönlichen Herausforderungen und Grenzerfahrungen, auf denen das Salem Kolleg aufbaut, führen zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit und einer Stärkung der eigenen Werte. Die Unterstützung, die man auf dieser Entdeckungsreise erhält, ist so umfassend und speziell auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt, dass Jede und Jeder das bestmögliche Ergebnis für sich aus dem Orientierungsjahr ziehen kann.

Was macht eure Hochschule einzigartig?

Unser umfassendes Beratungs- und Fächerangebot gepaart mit der Persönlichkeitsentwicklung lässt uns herausstechen. Unsere Lage am Bodensee bietet ein vielseitiges Freizeitangebot und die Kooperation mit der Universität und der HTWG Konstanz ermöglicht umfangreiche Einblicke in den zukünftigen Studienalltag und die verschiedenen Studienfelder. Aber was uns einzigartig macht, ist unsere Outdoor Education, die den Aspekt der Persönlichkeitsentwicklung noch einmal vertieft. Auf den Exkursionen werden unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren eigenen Grenzen konfrontiert und lernen, diese gemeinsam in der Gruppe zu überwinden. Auch das Projekt der sozialen Wirklichkeit lehrt Hard Skills, wie das Erstellen wissenschaftlicher Arbeiten und Umfragen sowie Soft Skills, wie das Zusammenarbeiten in Gruppen mit den unterschiedlichsten Mitgliedern. Diese und weitere Fähigkeiten werden ebenfalls in Blockseminaren, wie beispielsweise einem Assessment Center Training, vertieft.


Was ist eure Vision für die nächsten 5 Jahre - wo soll die Reise hingehen?

In fünf Jahren wollen wir unsere Reichweite soweit vergrößern, dass unser Alternativangebot in ganz Deutschland bekannt ist, und wir so einer noch größeren Bandbreite an unterschiedlichsten Schülerinnen und Schülern das Jahr anbieten können. Im Zuge dessen werden wir unsere Stipendienmittel erhöhen. Des Weiteren entwickeln wir unser Programm stetig weiter und werden auch unser Sommerkolleg weiter ausbauen. Hierbei handelt es sich um ein Angebot der Abiturvorbereitung, welches Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschülern eine Hilfestellung für das Abitur am schönen Bodensee ermöglicht. Wir bieten in diesem Jahr bereits Vorbereitungskurse in den Fächern Mathematik, Deutsch, Englisch und Chemie an, und werden diese Auswahl in den nächsten Jahren erweitern.

Was ist eure Motivation, jungen Menschen die beste Ausbildung zu ermöglichen?

Aufgrund der Entwicklungen, dass Abiturientinnen und Abiturienten beim Erreichen des Abschlusses immer jünger werden und, dass in der Schulzeit häufig wenig Zeit für eine ausführliche Auseinandersetzung mit der folgenden Studienwahl bleibt, haben wir unser Orientierungsjahr ins Leben gerufen. Dadurch gehen wir die daraus resultierenden Probleme an, die sich in einer Überforderung mit dem großen Angebot an möglichen Studiengängen und häufigem Abbruch des ersten Studiums zeigen. Wir wollen jungen Erwachsenen nicht nur eine fundierte Studien- und

Berufsentscheidung bieten, sondern diese auch als eigenständige Persönlichkeiten bilden und sie auf ihren weiteren Lebensweg vorbereiten. Wir möchten in Jeder und Jedem seine persönlichen Stärken und Interessen wecken und unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern ermöglichen, sich mit Herz und Verstand im Einklang für einen weiteren Lebensweg zu entscheiden.

Auf welchen Kern-Werten und Glaubenssätzen beruht euer Ansatz?

Unsere Kernwerte lassen sich sehr gut in den drei Worten „Erleben, Verstehen und Entscheiden“ zusammenfassen.

Erleben.

Wir setzen auf eine aktive Auseinandersetzung mit den Studieninhalten und der eigenen Persönlichkeitsentwicklung. Unsere Dozentinnen und Dozenten ermöglichen einen direkten Einblick in den Studienalltag und in die verschiedenen Facetten ihrer jeweiligen Studienfelder und -gänge. Des Weiteren lernen unsere Kollegiatinnen und Kollegiaten den Alltag an Universität und Hochschule bereits vorab kennen.

Besonders wichtig für den Punkt des Erlebens ist natürlich die Outdoor Education mit ihrem Glaubenssatz des „Plus est en vous“ (Es steckt mehr in Dir). Dieser stammt vom Gründer der Schule Schloss Salem, Kurt Hahn. Auf den Exkursionen erleben unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschaulich ihre eigenen Grenzen und, was es heißt, diese mit der Hilfe von sich selbst und anderen zu überschreiten und an dieser Herausforderung zu wachsen.

Verstehen.

In unseren Kursen und den Beratungsgesprächen beginnt das Verstehen der eigenen Stärken und Möglichkeiten. Dadurch kann eine realistische Einschätzung des zukünftigen Studienalltags stattfinden und die spannenden Bildungs- und Lebensbiografien der Dozierenden können als Inspiration fungieren.

Entscheiden.

Das Entscheiden findet in Beratungsgesprächen, Workshops, dem Life Design Coaching und in Gesprächen mit den Dozentinnen und Dozenten statt. Hierbei wird der Fokus auch auf das Erlernen des Entscheidens gelegt und den Kollegiatinnen und Kollegiaten werden verschiedene Hilfsmittel an die Hand gegeben. Final ist jedoch auch die Gemeinschaft der Kollegiatinnen und Kollegiaten, die durch die Verbindung in dieser Frage entsteht, bei der Unterstützung auf dem Weg des Entscheidens besonders wichtig.

Welche Studiengänge bietet ihr an?

Wir bieten ein Studium Generale an. Dieses besteht aus Einführungsveranstaltungen aus den drei Gebieten der Natur-, Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, die in unseren Unterrichtsräumen stattfinden. Unsere Dozentinnen und Dozenten sind junge Doktoranden, die die Kollegiaten in interdisziplinäre Arbeitsmethoden einführen. Sie verstehen sich hierbei nicht ausschließlich als Dozierende, sondern ebenso als Mentorinnen und Mentoren, die die Kollegiaten auf ihrem Bildungsweg begleiten und dabei unterstützen, die eigenen Fähigkeiten kennenzulernen und weiter zu entwickeln.

In Kooperation mit der Exzellenzuniversität Konstanz und der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) Konstanz können wir unseren Kollegiatinnen und Kollegiaten ein breit gefächertes Angebot an Erstsemester-Vorlesungen ermöglichen. So können die Teilnehmerinnen und

Teilnehmer ihre Entscheidung für Universität, Duales Studium oder Ausbildung zum Beispiel auch auf Basis von Praktika und zuvor besuchten Veranstaltungen treffen.

Welchen Schwerpunkt habt ihr gesetzt und auf welchen Studiengang seid ihr besonders stolz?

Die Schwerpunkte können unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ihren Beratungsgesprächen und ihren individuellen Stundenplänen selbstständig setzen. Durch unser breit gefächertes Angebot ist jedoch auch die Möglichkeit gegeben, zu Beginn einen Einblick in verschiedene Bereiche zu erhalten und sich erst im Laufe des Jahres, im Rahmen der Beratung, auf den zukünftigen Bereich zu fokussieren.

Wir sind auf unser Studium Generale im Gesamten sehr stolz, da es ein Maximum an Vielfältigkeit bietet und durch die Universitätskurse ideal erweitert werden kann. Zudem sind unsere Dozentinnen und Dozenten junge Doktoranden, die in ihren Bereichen herausragend sind. Durch ihre Nähe zum Studium können sie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen realistischen und detailgetreuen Einblick in ihre Studiengänge gewähren.

Welche besonderen Projekte oder Erfolgsgeschichten sind durch eure Hochschule entstanden?

Wir sind eines der ersten Unternehmen, die Studienberatung mit dem Life Design Coaching Ansatz verbindet. Hierbei trifft Coaching auf Design Thinking, wodurch eine individualisierte Beratung und Zukunftsplanung stattfinden kann. Wir unterstützen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ihre eigenen Potentiale zu erkennen und auszubauen. Des Weiteren haben wir mit dem Helios Spital Überlingen eine Zusammenarbeit auf der Geriatrie-Station. Hierbei besuchen unsere Kollegiatinnen und Kollegiaten Patientinnen und Patienten, um mit ihnen Gesellschaftsspiele zu spielen, zu singen oder sich zu unterhalten.

Im Kontext unserer Outdoor Exkursionen in die Region des Piemont ist eine Kooperation mit dem MonViso Institut entstanden. Das MonViso Institut ist ein Zentrum für Nachhaltigkeit und systemisches Design.

Besonders stolz sind wir auf unser mit jedem Jahrgang wachsendes Alumni-Netzwerk. Ein Großteil unser Absolventinnen und Absolventen ist dem Salem Kolleg eng verbunden geblieben. Egal ob auf Messen, bei unserem Assessment Center Training oder als wertvolle Unterstützung bei diversen anderen Veranstaltungen. Auch die Freundschaften, die innerhalb der Gemeinschaft der Kollegiatinnen und Kollegiaten entstanden sind, sind eine Erfolgsgeschichte für sich.

Wie digital ist das Salem Kolleg?

Auf Grund der durch Covid-19 veränderten Umstände wurde unsere Digitalisierung zusätzlich beschleunigt. Dadurch können die Veranstaltungen der Dozentinnen und Dozenten nun auch auf Online-Plattformen stattfinden. Dies erweitert unsere Möglichkeiten der Lehre zusätzlich und wird auch nach der Krise sicherlich weiterhin einen positiven Einfluss auf eine fortschreitende Digitalisierung des Salem Kollegs ausüben. Außerdem nutzen wir, ebenso wie Universitäten, die Plattform ILIAS. Dadurch, und durch den Kontakt an der Universität Konstanz, lernen unsere Kollegiaten diese E-Learning-Plattform bereits vor Start ihres eigenen Studiums kennen.

Auch einige Lehrveranstaltungen unserer Dozentinnen und Dozenten, wie „Neue Medien und Marketing“, „Digital Storytelling“ oder eine Einführung in das Programmieren mit Python, bieten unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine explizite Auseinandersetzung mit dem digitalen Zeitalter. Auch in der Social Media AG können unsere Kollegiatinnen und Kollegiaten sich beispielsweise bei den Inhalten des Instagram und Facebook-Accounts einbringen. Zudem werden auch Werbevideos und Testimonials gedreht, die ebenfalls die digitale Reichweite des Salem Kollegs erweitern.

Welche Zugangsvoraussetzungen gibt es bei euch?

Unsere Zugangsvoraussetzungen beinhalten eine aussagekräftige Bewerbung, die zu einer Einladung zu einem unserer Auswahltage führt. Des Weiteren ist ein Schulabschluss, der den Besuch einer (Fach-) Hochschule ermöglicht, notwendig. Demnach muss ein (Fach-) Abitur oder vergleichbarer Abschluss, wie International Baccalaureate Diploma (IB) und Matura, vorliegen. Auch Absolventinnen und Absolventen der deutschen Schulen im Ausland begrüßen wir, es muss jedoch ein Sprachniveau von B2 (nach dem Europäischen Referenzrahmen) der deutschen Sprache nachgewiesen werden. Es können elterneinkommensabhängige Teilstipendien vergeben werden, für die vorab ein zusätzlicher Antrag gestellt werden muss. Dadurch möchten wir möglichst vielen unterschiedlichen Abiturientinnen und Abiturienten einen Platz am Salem Kolleg ermöglichen.

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